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Sonntag, 24.07.2016
Jeder Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen. (Christian Morgenstern)  − − −  Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren. (Martin Luther)  − − −  Das Buch der Natur ist mit mathematischen Symbolen geschrieben. (Galileo Galilei)  − − −  Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes. (Konfuzius)  − − −  Wer etwas Großes will, der muß sich zu beschränken wissen, wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts. (Gegorg Wilhelm Friedrich Hegel)  − − −  Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)  − − −  Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)  − − −  Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben. (Mark Aurel)  − − −  Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin. (Horaz)  − − −  Glück ist Selbstgenügsamkeit. (Aristoteles)  − − −  An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter. (Konfuzius)  − − −  Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen. (Sigmund Freud)  − − −  Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können. (Ralph Waldo Emerson)  − − −  Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst. (Georg Christoph Lichtenberg)  − − −  Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden. (Gerhard Hauptmann)  − − −  Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben. (Honoré de Balzac)  − − −  Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer. (Francis Bacon)  − − −  Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse. (Wilhelm von Humboldt)  − − −  Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik. (Euklid)
Aktuelle Nachrichten
24. Juli

Namenstag:  Tina, Christoph, Luise, Siglind, Siglinde, Christina, Kerstin, Stine, Christin, Christel, Louisa, Sukri, Christof, Chrissy, Ina, Kia, Ann

1245 Papst setzt portugiesischen König ab und ernennt einen neuen, Alfons III

1567 Maria Stuart dankt als schottische Königin ab

1572 Spanier erobern Inkafestung Vilcabamba

1699 Gründung von Neu-Isenburg durch Hugenotten

1712 Schlacht bei Villmergen, Toggenburgerkrieg, reformierte Stände gegen katholische

1712 Schlacht bei Denain, Spanischer Erbfolgekrieg, Franzosen gegen Alliierte

1759 Schlacht bei La Belle Famille, Franzosen- und Indianerkrieg, Engländer gegen Franzosen

1847 Mormonen beginnen mir der Erichtung der Stadt Salt Lake City

1922 Der Völkerbund bestätigt das britische Mandat über Palästina

2010 Massenunfall bei der Loveparade in Duisburg

 
Zitate

„Eine Idee ist wahr, wenn sie sich noch nicht durchgesetzt hat. Im Augenblick der allgemeinen Bestätigung wird sie maßlos.“

(Eugène Ionesco)

 

„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.“

(Eugène Ionesco)

 

„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“

(Eugène Ionesco)

 

„Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.“

(Eugène Ionesco)

 

„Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.“

(Thomas Jefferson)

 

„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen"

(Thomas Jefferson)

 

„Zusammen mit der Moral eines Volkes geht auch sein Schaffensdrang verloren.“

(Thomas Jefferson)

 

„Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.“

(Erich Kästner)

 

„Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“

(Erich Kästner)

 

„Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, daß man die Kinder ungefähr verstehen kann.“

(Erich Kästner)

 

„Die Erde ist ein gebildeter Stern mit sehr viel Wasserspülung.“

(Erich Kästner)

 

„Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein.“

(Erich Kästner)

 

„Daß wir wieder werden wie Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten versuchen, daß die Kinder so werden wie wir.“

(Erich Kästner)

 

„Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.“

(Franz Kafka)

 

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“

(Franz Kafka)

 

„Du mußt nur die Laufrichtung ändern, sagte die Katze zur Maus und fraß sie.“

(Franz Kafka)

 

„Menschen werden schlecht und schuldig, weil sie reden und handeln, ohne die Folgen ihrer Worte und Taten vorauszusehen.“

(Franz Kafka)

 

„Über Geschmack läßt sich nicht disputieren.“

(Immanuel Kant)

 

„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“

(Immanuel Kant)

 

„Faulheit: der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.“

(Immanuel Kant)

 

„Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.“

(Immanuel Kant)

 

„Der größte Sinnengenuß, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.“

(Immanuel Kant)

 

„Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.“

(Immanuel Kant)

 

„Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.“

(Immanuel Kant)

 

„Mit dem Alter nimmt die Urteilskraft zu und das Genie ab.“

(Immanuel Kant)

 

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

(Immanuel Kant)

 

„Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.“

(Immanuel Kant)

 

„Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.“

(Gottfried Keller)

 

„Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewußtsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.“

(Gottfried Keller)

 

„Die Mathematik allein befriedigt den Geist durch ihre außerordentliche Gewissheit.“

(Johannes Kepler)

 

„Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten.“

(Johannes Kepler)

 

„Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muß man es aber vorwärts.“

(Søren Kierkegaard)

 

„Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.“

(Søren Kierkegaard)

 

„Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, daß sie an ihm vorbeilaufen.“

(Søren Kierkegaard)

 

„Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.“

(Søren Kierkegaard)

 

„In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.“

(Søren Kierkegaard)

 

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

(Søren Kierkegaard)

 

„Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.“

(Heinrich von Kleist)

 

„Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund.“

(Heinrich von Kleist)

 

„Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.“

(Konfuzius)

 

„Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander.“

(Konfuzius)

 
23. Juli

Beginn Sternzeichen Löwe (23.7. bis 23.8.)

Namenstag:  Brigitta, Brita, Marzia, Brigitte, Gratia, Britta, Birthe, Berit, Bridget, Maybrit, Christa, Brigid, Liborius, Liborio

1148 Beginn der Belagerung Damaskus im Zweiten Kreuzzug

1532 Nürnberger Religionsfrieden

1759 Schlacht bei Kay, Preussen, Russen, Siebenjähriger Krieg

1952 Militärputsch in Ägypten

1970 Putsch im Oman

1974 Zusammenbruch der Militärdiktatur in Griechenland in der Zypern-Krise

1999 Mohammed VI wird König von Marokko

2005 Terroranschläge in Scharm El Scheich

 

 
22. Juli

Namenstag:  Madeleine, Marlene, Marilena, Marleen, Marlen, Marlena, Verena, Everhard, Meline, Marilene, Maylin, Lene, Alena, Madelena, Madelaine, Madeline, Madleine, Annalena, Lina

1099 Gottfried von Bouillon wird erster Herrscher des Königreichs Jerusalem nach der Eroberung der Stadt im Ersten Kreuzzug

1295 Venezianische Flotte erscheint vor Konstantinopel und zerstört Wohnungen der Genueser in Galata

1298 Schlacht von Falkirk, Schottischer Unabhängigkeitskrieg

1443 Schlacht bei St. Jakob an der Siehl, Alter Zürichkrieg, Zürcher gegen Eidgenossen

1456 Ende der Ersten Belagerung Belgrads durch die Osmanen

1499 Schlacht bei Dornach, Schwabenkrieg, Eidgenossen, Schwäbischer Bund

1795 Frieden von Basel, Erster Koalitionskrieg

1805 Schlacht bei Kap Finisterre, England gegen Frankreich-Spanien, Dritter Koalitionskrieg

1808 Schlacht von Bailèn, Napoleonische Kriege, Frankreich gegen Spanien

1812 Schlacht von Salamanca, Napoleonische Kriege, Frankreich gegen alliierte Truppen

1946 Attentat der Irgun (Menachem Begin) auf das King David Hotel in Jerusalem

1954 Unabhängigkeit Laos von Frankreich

1994 Putsch in Gambia

 
Banker

„Schädliche Größe“

FAZ 24.10.14

Es gibt „kein nationales Interesse am internationalen Wettbewerbserfolg einzelner Unternehmen, und geradezu schädlich sei der Blick auf internationale Champions, wenn deren Erfolg mit dem Geld von Steuerzahlern erkauft werde.“

 

„Zu gross fürs Gefängnis“

Handelsblatt, Michael Maisch

„In der Bankenwelt schützt Grösse noch immer vor Strafe…..Erst wenn sich Banken ohne Gefahr abwickeln lassen, kann man sie auch wegen schwerwiegender Verghen strafrechtlich verurteilen….das Image der Banken scheint dagegen beinahe rettungslos verloren…stattdessen sieht es so aus, als würde mit jedem Skandal, der mühsam aufgearbeitet wurd, irgendwo ein anderer sein hässliches Haupt erheben….viele Grossbanken sind nicht nur „too big to fail“, sondern auch „too big to jail“..so mächtig, dass es für die Staatsanwälte schwierig, wenn nicht unmöglich ist, sie strafrechtlich mit letzter Konsequenz zu verfolgen, weil die Konzerne destabilisiert würden und das wiederum das ganze Finanzsystem gefährden würde. Dafür gibt es inzwischen reichlich Beispiele…BNP…HSBC…Deutsche Bank……“

 

 

Goldstandard

Am 15. August 1971 verkündete US-Präsident Nixon, dass von nun an der US-Dollar nicht mehr in Gold einlösbar sei.

„Das war der grösste monetäre Enteignungsakt der Neuzeit“ (Prof. Thorsten Polleit)

 

 

Thomas Jefferson

„Das Übel dieser Sintflut von Papiergeld wird erst beseitigt werden, wenn unsere Bürger umfassend und rückhaltlos über deren Ursachen und Folgen aufgeklärt sind und durch ihren Einfluss eigennützige Forderungen, findige Spekulationen, die Geldschneiderei und die Banken zum Schweigen bringen. Bis dahin müssen wir uns hier und jetzt damit zufriedengeben, zu einem eher unzivilisierten Zustand zurückzukehren und in Ermangelung eines stabilen, allgemein anerkannten Wertträgers zum Austausch von Eigentum auf den Tauschhandel zurückzugreifen, weil das derzeit gebräuchliche Wertmittel weniger Stabilität bietet als Glasperlen und das Wampum des Indianers und unsere Bürger, ihr Eigentum und ihre Arbeit zu wehrlosen Opfern der betrügerischen Tricks der Banker und Scharlatane macht.“

März 1819

 

„Der Feind im eigenen Handelssaal, Banken mussten schon 200 Milliarden Euro Strafe zahlen“

FAZ 15.4.2015

„Die grössten inernationalen Banken haben seit Ausbruch der Finanzkrise weltweit schon mehr als 200 Milliarden Euro für Vergehen ihrer Mitarbeiter gezahlt….Zahlen der London School of Economics, die Zahlungen von 2008 bis 2013 beobachtete…..

 

„Deutschland hat die Finanzkrise nicht aufgearbeitet“

FAZ 24.10.14

Martin Hellwig, Präsident des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern: „Früher glich der Bankensektor einem Lastwagen, der mit 150 Stundenkilometer in einen Tunnel fährt. Heute gleicht der Bankensektor einem Lastwagen, der mit 140 Stundekilometer in einen Tunnel fährt.“

Der Bankensektor ist noch lange nicht sicher, erforderlich ist eine erheblich höhere Eigenkapitalausstattung. Es gibt eine zu enge Verflechtung zwischen Banken und Politik. Die zunehmende Macht von Gläubigern gegenüber der Politik führt zur Aushebelung des Haftungsprinzips, der Bail-Out von Griechenland erfolgte nicht zuletzt zum Schutze deutscher und französischer Banken. Die Regulierung der vergangenen Jahre ist in Teilen unzureichend, in Teilen abwegig.

 

Strafen für Banken

FAZ 14. Januar 2015

„Manipulierte Wechselkurse, getürkte Zinssätze, Beihilfe zur Geldwäsche und Steuerhinterziehung – das Sündenregister der Banken ist lang….

Analysten der amerikanischen Bank Morgan Stanley …. haben nachgerechnet und kommen auf schwindelerregende Summen: Sie sagen voraus, dass die 25 grössten Geldhäuser in Europa und den Vereinigten Staaten dieses und nächstes Jahr weitere 70 Milliarden Dollar …. für Strafen und Entschädigungszahlungen aufwenden müssen. Die Gesamtkosten für die Institute würden damit seit Anfang 2009 auf umgerechnet 300 Milliarden Dollar steigen….

An vorderer Front steht in Europa die Deutsche Bank…….

Die Analysten….glauben, dass neben den Skandalen um Devisenkurse und Libor vor allem krumme Geschäfte mit Hypothekenpapieren die Branche in Zukunft noch teuer werden…..

In Europa sprengt….ein Falschberatungsskandal in Grossbritannien alle bisherigen Dimensionen von Strafzahlungen im Bankensektor: Umgerechnet mehr als 30 Milliarden Euro mussten die führenden Geldhäuser auf der Insel in den vergangenen Jahren ….aufwenden, weils sie Privatkunden über viele Jahre hinweg nutzlose Restschuldverschreibungen aufgeschwatzt hatten…..

 

Deutsche Bank zahlt 2,5 Milliarden Dollar Strafe wegen der Zinsmanipulationen

Laut der Nachrichtenagentur Reuters bezahlt die Deutsche Bank in einem Vergleich mit den Regulierern in Großbritannien und den USA 2,5 Milliarden Dollar Strafe. Bei dem Skandal hatten sich Händler bei wichtigen Referenzzinsen wie Libor und Euribor abgesprochen, um Handelsgewinne zu Lasten ihrer Kunden einzustreichen.

 

99,5 Millionen Dollar zahlt JP Morgan an Anleger wegen Devisenmanipulationen

FAZ 2.2.15

Laut Presseberichten hat sich die Bank mit Investoren auf eine Zahlung von 99,5 Millionen Dollar geeinigt, da Händler angeblich Devisenkurse zum Nachteil von Kunden beim Fixing manipuliert haben sollen. Insgesamt sind 12 Banken betroffen.

 

 

„Wie der Banken-Augiasstall ausgemistet werden soll“

FAZ 3. Juli 2014, Philip Pickert

„…Noch immer, rund sechs Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise , liegt in Europas Bankbilanzen eine Menge Mist. Hinter vorgehaltener Hand sprechen Finanzleute über gewaltige Verluste, die in den Bilanzen verborgen seien. Bedrohlich hohe, zweistellige Quoten fauler Hypothekenkredite in Südeuropa, marode Schiffsfinanzierungen, fragwürdige Geschäftsimmobilien, komplizierte Verbriefungen, deren realen Wertgehalt kam einer mehr versteht – keiner weiss, wie viele Zigmilliarden in den Bilanzen der europäischen Banken eigentlich noch abgeschrieben werden müssten. Die Banken selbst trauen sich gegenseitig nicht über den Weg…..Nicht wenige Ökonomen befürchten, dass Europa ein „japanisches Szenario“ drohen könne mit „Zombie-Banken“, die künstlich am Leben gehalten werden. In Japan infizierten die kranken Banken die ganze Volkswirtschaft….Laut dem aktuellen Bankenmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft sind die Problemkredite am höchsten in Zypern und Griechenland, aber auch in Italien (11 Prozent) sind sie sehr hoch…..Aufbau der neuen EZB-Bankenaufsicht: „Wir haben nur einen Schuss, und der muss sitzen.“…..Bei dem „Blitztest“ 2011 wurden einige Banken für gesund erklärt, die wenig später in gewaltige finanzielle Schwierigkeiten gerieten und vom Steuerzahler gerettet werden mussten…..Jörg Asmussen: „Das wird die dritte und letzte Chance sein.“ “

 

Der britische Wirtschaftsminister Lord Mandelson 2009: „The banks are fucked, we’re fucked, the country’s fucked!“

 

„Wie die Investmentbanker reich werden“

FAZ, 2. Juni 2014, Marcus Theurer

„Ein Veteran der Londoner City schildert, wie sich seine Branche in den vergangenen Jahrzehnten in einen Selbstbedienungsladen verwandelt hat……Der Mann war Spitzenmanager mehrerer internationaler Investmentbanken…..Er ist eine Art wandelndes Geschichtsbuch der City. ……Noch Mitte der siebziger Jahre konnten in Grossbritannien nicht nur Ingenieure, sondern auch Anwälte, Architekten und andere Berufsgruppen mit einem höheren Einkommen rechnen als die Herren des Geldes in der City. ……Heute dagegen verdient ein Banker im Durchschnitt mehr als doppelt so viel wie ein Ingenieur und hat auch alle anderen untersuchten  Professionen mit Ausnahme der Ärzte weit hinter sich gelassen………Der Manager, der lange Zeit Teil des Systems war, sagt, seine Branche sei letztlich zu einem Selbstbedienungsladen geworden, eine Art Kasino, in dem die Spieler viel gewinnen und nichts verlieren können. Das Thema ist so brisant, wie nie zuvor…. Die Banken schätzten “den Bonus von heute noch immer höher ein als die Geschäftsbeziehung von morgen“ kritisierte … Christine Lagarde….und attestierte der Branche, sie verweigere noch immer „hartnäckig“ den Wandel….Bei Barclays waren im Jahrt 2013 die milliardenschweren Bonuszahlungen für die Mitarbeiter fast dreimal so hoch wie die Dividenden für die Aktionäre. Im Fall der Deutschen Bank….das Investmentbanking habe in den vergangenen beiden Jahren Verluste in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Dennoch habe die Deutsche Bank für diesen Zeitraum rund 4,5 Milliarden Euro an Mitarbeiter-Boni verteilt…….In den siebziger Jahren….Investmentbanken waren zu jener Zeit …nicht börsennotiert. Die Banker waren….Partner….Als Miteigentümer hatte man eine Gesamtverantwortung ….nicht nur an den Gewinnen, sondern auch an den Verlusten beteiligt……der Banker als Unternehmer war schon in den siebziger Jahren ein Auslaufmodell….Im Jahr 1971 ging Merrill Lynch als erste der führenden amerikanischen Investmentbanken an die Börsse…..Als eigentlichen Sündenfall sieht er jedoch eine andere Zäsur an: „Die Aufgabe des Trennbankensystems hat die Weltfinanzkrise von 2008 verursacht“……Die Kombination des Know-how der Investmentbanker mit der Kapitalstärke führender Geschäftsbanken führte zu einem revolutionären Wandel…….Das Kapital wirkte wie Doping und machte das Investmentbanking in den neunziger Jahren zu einer Geldmaschine, deren Räder sich immer schneller drehten – und die Einkommensspirale drehte sich mit…..Der Kapitalmarkexperte hat einen drastischen Ausdruck für diese Vermischung der Geschäftsmodelle: „raping the balance sheet“ – die Vergewaltigung der Bankbilanz durch die Investmentbanker…..Das Problem sei weiter ungelöst….Ein halbes Jahrzehnt nach der Beinahe-Kernschmelze des globalen Finanzsystems sieht der Bankenveteran die Geldhäuser unverändert auf Kollisionskurs mit dem Rest der Welt. „Wenn eine Branche, die total versagt hat, trotzdem so viel bezahlt, dann verletzt das ein natürliches Gerechtigkeitsempfinden…..Die Banken müssen einen Weg finden, ihre Mitarbeiter in einer Art und Weise zu entlohnen, die für die Gesellschaft akzeptabel ist.““

 

Banker/Finanzindustrie – Raub durch Hochfrequenzhandel

FAZ 13. Januar 2015

Algorithmen auf Computern von sogenannten „Algo-Tradern“ senden Kauf-und Verkaufaufträge in riesigen Volumina an die Börsen, um Arbitrage-Gewinne durch Kursdifferenzen zu erzielen. Es geht bei der Orderürbermittlung um Bruchteile von Sekunden, einen Nanosekunden-Vorteil hat der, dessen Computer am nächsten an der Börse steht. Viele Aufträge werden in Sekundenbruchteilen gleich wieder storniert. Gigantische Fehltrades können grosse Turbulenzen auszlösen („Flash Crashs“).

 

Einige der Börsenaufträge werden in räuberischer Absicht übermittelt:  um ein falsches Bild von Angebot und Nachfrage zu generieren („Spam and Cancel“), um Grossrechner der Börse durch eine Vielzahl von Orders etwas zu verlangsamen („Quote Stuffing“), um Liquidität vorzutäuschen („Spoofing“) oder Orderbücher durch „Anklopfen“ mit kleinejn Testorders auszuspähen („Pinging“), um einen Markttrend vorzutäuschen („Momentum Ignition“) oder um einen Kurs durch hintereinandergestaffelte Limits in eine bestimmte Richtung zu bewegen („Layering“).

 

Die Kreativität der Finanzindustrie ist mal wieder grenzenlos – leider erneut zu Lasten der normalen Anleger.

 
21. Juli

Namenstag:  Daniel, Daniela, Selin, Danilo, Laureen, Danielle, Lasse, Stella, Florentine, Danny, Loris, Estelle, Laurentin, Loren, Dania, Juli, Ela, Lars, Steffi, Larry, Laurel, Julica, Dana

1403 Schlacht von Schrewsbury (England, Adelsrevolte)

1568 Zweite Schlacht von Jemgum (Achtzigjähriger Krieg,

1718 Frieden von Passarowitz (territoriale Ausdehnung von Österreich)

1762 Schlacht bei Bunkersdorf, Siebenjähriger Krieg, Preussen, Österreich

1774 Frieden von Kücük Kaynarca , Russland, Türkei, Ende des russisch-türkischen Krieges

1798 Schlacht bei den Pyramiden, Napoleon, Ägypten

1861 Erste grosse Schlacht im Amerikanischen Bürgerkrieg, Bull Run am Manassas

1954 Genfer Konferenz beschliesst Teilung Vietnams nach dem Indochinakrieg

1972 22 Bombenattentate der IRA in Belfast

2008 der mutmassliche Kriegsverbrecher Radovan Karadzic wird in Belgrad festgenommen

2013 Der belgische König Albert tritt zurück, Nachfolger wird sein Sohn

 
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